Autorenbert

Autorenbert

Moin Leute! Ich komme aus dem hohen Norden Deutschlands, wo ich Marketing und Psychologie studiere. Dabei schreibe ich in meiner Freizeit leidenschaftlich gerne unter dem Pseudonym Bert R. R. Ting. Nebenbei: Das Pseudonym ist aus meinem echten Namen zusammengebastelt und ich nutze es hauptsächlich, weil es mehr nach einemn Bestsellerautoren klingt als mein Alltags Name. Außerdem ist so das Schreiben von meinem stressigen Alltag getrennt. So kann es ein tolles Hobby, mit dem ich abschalte und so einige Dinge verarbeite, von denen ich gerne nichts wüsste, bleiben. Falls ich irgendwann mit dem Schreiben Geld verdiene: Fein. Falls nicht: Auch fein. Von Außen betrachtet könnte man jedoch denken, dass ich mir ein Bein ausreiße, um der nächste Stephen King zu werden. Ich stehe nämlich jeden Morgen um 5:00 auf, um erstmal eine kleine Nachricht für meine Freundin zu schreiben und dann meine Geschichten in den Laptop zu hacken. Dass hat weniger mit dem Stresslevel in meinem Leben zu tun, als dass ich meine täglichen 500 Wörter aus mir herausfließen lassen möchte, bevor mein Hirn sich weigert, meine Seele in den Laptop zu schütten. Das kann ich der Form von Zeitgenössischen Kurzgeschichten, Urban Fantasy Romanen oder Geschichten aus meinem Alltag geschehen. Dabei plane und plotte ich nur grob. Ich habe so ein Gefühl, dass die Geschichten einfach aus mir raus wollen, wie sie nunmal raus wollen. Mein „Pensum“ erreiche ich so jeden Tag. Und weil sich das alles nicht schon stressig genug anhört, musste sich der dumme Bert noch ein anderes kreatives Outlet zulegen. Ab und zu bin ich nämlich noch als Stand Up Comedian in deutschen Clubs unterwegs. Und weil die Buh-Rufe nicht schon schmerzhaft genug wären, halte ich mich mit Fit, indem ich mir beim MMA Training Füße und Fäuste um die Ohren schlagen lasse.

Obwohl bereits ein fertiges Manuskript auf meinem Laptop lagert und ein zweites sich seiner Vollendung nähert, bin ich noch nicht veröffentlicht worden. Das kann daran liegen, dass ich es hasse, zu überarbeiten. Ich schreibe unglaublich gerne und ich gebe auch gerne Tipps an Autoren, für die ich testgelesen habe. Trotzdem fällt es mir verdammt schwer ein eigenes Manuskript zu öffnen und die vielen kleinen Fehlerchen auszumerzen. Eventuelle ganze Passagen neu zu verfassen. Charaktere zu streichen und nachzubessern und dann die Hälfte des „Originals“ sowieso zu streichen. Da kann ich doch viel lieber etwas neues schreiben, oder? Genau das habe ich mir gesagt, als ich meinen fertigen Roman über Zombies und Kirchen, beiseite gelegt habe, um einen neuen über Büros und den Tod zu schreiben. Als ich angefangen habe, war ich mir so sicher, dass das Zombiebuch mal an einen Verlag gehen wird. Ich hoffe das wird es noch. Und ich hoffe, dass ihr mich auf dem Weg durch Prokrastination, Wut – und Schreianfälle beim Überarbeiten und fiese Verleger begleitet!