Kurzbeschreibung:

Fio weiß, dass sie besser die Finger von dem heißen Typen lassen sollte, den sie auf ihrem Heimweg in der U-Bahn kennenlernt. Als er jedoch wenig später ihr Leben vor zwei Angreifern rettet und sie im Gegenzug um ein Date bittet, kann sie ihrem Retter den Wunsch nicht ausschlagen. Sie ahnt nicht, dass Zac sie nur als Mittel zum Zweck sieht – und dass ihre Vergangenheit ein düsteres Geheimnis birgt, das sie nur mit seiner Hilfe aufdecken kann. Denn die Attacke war kein Zufall, und nicht nur Fios Leben, sondern auch ihre Seele ist in Gefahr …

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Über die Autorin:

Kat Reid heißt im echten Leben Katharina Mittmann und wurde 1989 in München geboren, wo sie bis heute lebt. Wenn sie nicht gerade Superheldin spielt und die Welt rettet oder ihren Protagonisten das Herz zerfetzt, studiert sie Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Literatur. Mal mehr oder mal weniger motiviert, je nachdem, wie dringend sie gerade Herzen brechen muss. Seit 2015 ist sie im Team der Schreibnacht tätig und betreut dort unter anderem die Schreibwerkstatt. Neben dem Schreiben sind ihre zwei Pferde ihre größte Leidenschaft.

 

Und wenn sie gerade mal nicht schreibt, stellt sie sich ganz mutig unseren Fragen. (ACHTUNG: Eventuell Spoiler!)

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

»Ich würde ja wahnsinnig gerne erzählen, dass ich schon immer geschrieben habe. Aber das wäre gelogen, abgesehen von ein paar Kurzgeschichten und wahnsinnig kitschigen Herz-Schmerz-Gedichten, die wohl jeder irgendwann verbricht.
Dafür habe ich mir schon als Kind wahnsinnig gerne Geschichten ausgedacht, und nachdem ich dann mein gähnend langweiliges erstes Studium (Business Management, irgs) abgebrochen hatte, überfiel mich plötzlich DIE Idee und ich musste anfangen zu schreiben. Das war 2011, und seitdem habe ich nicht mehr mit dem Schreiben aufgehört.«

 

Hast du Rituale, die du beim Schreiben immer dabei haben musst, damit es klappt? (Der obligatorische Tee oder Musik oder so?)

»Ehrlich? Nö. Tee und Musik sind was Feines, Zeit und Ruhe auch. Aber letztendlich kann ich immer und überall schreiben und brauche dazu nur meinen Laptop.«

 

Wie hast du Störquellen entgegen gewirkt?

»Ihnen einfach keine Beachtung geschenkt. Klingt einfach, ist es oft nicht. Aber letztlich hat es etwas mit Prioritätensetzung zu tun und wie wichtig einem das Schreiben ist.«

 

Wie lange hast du insgesamt an „Dark Wings“ gearbeitet?

»Äh … Lange? 😀
Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, weil teilweise recht viel Zeit zwischen den einzelnen Etappen lag. Die Rohfassung habe ich auf jeden Fall innerhalb von zwei Monaten geschrieben.
Dann hab ich überarbeitet, das waren nochmal ca. drei Monate. Und dann hab ich es nochmal überarbeitet. Und nochmal.
Und dann hatte ich Selbstzweifel und hab das Manuskript zwei Jahre einfach in der Schublade rumliegen lassen, ehe ich mich durchgerungen habe, es doch mal einzuschicken.
Von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung sind auf jeden Fall vier Jahre vergangen.«

 

Wie kam dir die Idee dazu, den ewigen Krieg zwischen Himmel und Hölle neu aufzulegen? Was war deine Inspirationsquelle?

»Ich hab befürchtet, dass ihr das fragt 😀
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung. Die Idee kam einfach (als ich gerade in der Badewanne lag) und hat sich dann immer weiterentwickelt, ohne dass ich dafür auf die Suche nach Inspiration gehen musste. Unter Umständen spielt es eine Rolle, dass ich ein großer Supernatural-Fan bin. 😉 «

 

Hast du eine Lieblingsszene?

»Ja. Und sie musste im Lektorat weichen – kill your darlings ist nicht nur ein dahingesagter Satz, sondern bittere Realität 😀
Ansonsten mag ich das Ritual an der Nordsee sehr gerne.«

 

Was war das schwerste/leichteste am Projekt?

»Das Schwerste war das Worldbuilding (Logik? Hallo? Kann man das essen?). Und das Leichteste waren die Figuren. Das ist bei mir auch tatsächlich immer so, egal, an welchem Projekt ich schreibe.«

 

Basieren deine Charaktere auf echten Menschen, die du kennst?

»Nein, nie. Meine Charaktere entspringen rein aus meinem Kopf. Es wäre für mein Umfeld auch ein wenig gruselig, wenn sie dauernd Angst haben müssten, in einem meiner Manuskripte zu landen. 😉 «

 

Welchen Charakter zu entwickeln hat dir am meisten Spaß gemacht?

»Puh, das ist eine gute Frage. Mir haben alle gleich viel Spaß bereitet. Jeder hat seine Eigenheiten, seine eigene Entwicklung, seine persönlichen Stärken und Schwächen … Das ist ein wenig, als würde man Schokolade und Lakritze miteinander vergleichen. Kann man zwar machen, hat aber immer einen komischen Nachgeschmack.«

 

Wie hast du dich am Tag vor und nach der Veröffentlichung gefühlt?

»Am Tag vor der Veröffentlichung war ich total unaufgeregt (im Gegensatz zu den Wochen davor) und bin einfach ins Bett, während meine Schreibschwester bis Mitternacht gehibbelt hat.
Und am Tag nach der Veröffentlichung … da war alles so „woah! Und krass! Und das ist jetzt echt wirklich passiert! So unglaublich!“ Das kann ich gar nicht in Worte fassen, da schwebte ich irgendwo zwischen Surrealismus und totaler Euphorie.«

 

Hast du Tipps für Jungautoren, die ihren Debütroman in die Welt hinaus schicken wollen?

»Ja. Lest euch genau durch, was der Verlag oder die Agentur von euch will. Und dann bereitet eure Bewerbungsunterlagen entsprechend auf. Und wenn das bedeutet, dass ihr sie für drei verschiedene Verlage dreimal unterschiedlich gestalten müsst, macht es. Scheut da keine Mühe.
Legt viel Augenmerk auf euer Exposé und eure Leseprobe. Achtet auf ordentliche Orthographie und Interpunktion. Kleine Fehler schleichen sich immer ein, aber es sollte erkennbar sein, dass ihr euch Mühe gegeben habt.
Außerdem ist ein nettes Anschreiben immer ein Pluspunkt, sofern ihr nicht online über eine Website einreicht, wo das oft nicht möglich ist.
Ach ja, natürlich solltet ihr das Manuskript, bevor ihr es einem Verlag anbietet, nach bestem Wissen überarbeitet haben, am besten mit Testlesern, die euch konstruktives Feedback geben.«

 

Kannst du dir vorstellen, dich auch mal in andere Genres zu trauen oder willst du bei einem bleiben, das dafür aber richtig gut machen?

»Klar, warum nicht? Ich möchte mich da selbst nicht zu sehr einschränken. Wobei ich mir zumindest nicht vorstellen kann, in naher Zukunft etwas ohne romantischen Plot zu schreiben. Aber wer weiß, auch das kann sich ändern.«

 

Arbeitest du bereits an einem neuen Projekt? Kannst du vielleicht schon was klitzekleines darüber verraten?

»Ja. Es wird romantisch. Und dramatisch. 😉 «

 

Das meinen die Kreautoren:

»Diese Geschichte enthält alles, das das (vorwiegend weibliche) Leserherz begehrt. Liebe, Trauer, Schmerz, Leid und Glück. Engel, Dämonen und heiße Kerle.
Ich war die gesamte Lesezeit über gut unterhalten, habe mich kaum vom Buch lösen können und mit Fiona und Zac mitgefiebert. Ein himmlisch-höllische Story.« – Christina Diart

»Dark Wings hat mir einen guten Eindruck von dem Genre gegeben, ist flüssig und gut geschrieben und wartet mit einigen interessanten Ideen (die weinerlichen Schutzengel haben mir am besten gefallen) auf. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich nicht mit den Protagonisten identifizieren könnte, da das Genre erwartungsgemäß nicht meins ist. Soll es wahrscheinlich auch nicht.« – Christoph Stark

»Young Adult durch und durch, ja. ABER auch Freundschaft, Liebe und auf eine Art und Weise, die Erklärung, dass man seine Fehler ausbügeln und damit alles wieder geradebiegen kann, wenn man aus den gemachten Fehlern lernt und sich bemüht.
Alles in allem mochte ich das Buch sehr und ich liebe Esther! Esther rules! ;)« – Samu Oswald

»Ich bin kein Fan von Erotik Romanen. Dark Wings ist ein Erotik Roman, dem ich leider dementsprechend nichts abgewinnen konnte. Auch wenn es mir an Vergleichen mangelt kann ich jedoch sagen, dass Darkwings solide geschrieben ist. Der viel beschriebene und kritisierte “Hausfrauentrash” findet sich hier auf keinen Fall.« – Autorenbert